Wolfgang G. Fienhold, geb. in Darmstadt, lebt in Frankfurt am Main. Studium
der Sozialwissenschaften. Anno Tobac Herausgeber der Zeitschriften "Gummibaum"
und "Nonsenf". Mitarbeit an Hunderten von Anthologien. Die üblichen Veröffentlichungen
in Zeitungen, Zeitschriften und im Funk, Lyrik, Prosa, Reportagen, Rezensionen
und Hörspiele. Bisher eine Handvoll Literatur- und Förderpreise.
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aktualisiert am 05. Mai 2011 by
winterra
Erst hören wir
die Sterne singen
dann das Rauschen des Äthers
zuletzt bleibt die endlose Stille
woher weißt du das?
Ich habe ein gutes Gedächtnis
W.G. Fienhold
Schriftsteller Wolfgang
G. Fienhold gestorben
Der Frankfurter Schriftsteller und Lyriker Wolfgang G. Fienhold ist am 19.2.2011
nach langer Krankheit im Alter von 60 Jahren gestorben.
Der in Darmstadt geborene Wolfgang Fienhold wurde im Jahre 1983 weltweit als
Autor des Buches zum Kultfilm "Die flambierte Frau" des Regisseurs
Robert van Ackeren bekannt. Fienhold war Herausgeber der Zeitschriften "Gummibaum"
und "Nonsenf", arbeitete an diversen Anthologien mit und erhielt mehrere
Literatur- und Förderpreise. Neben Literaturkritiken, Reportagen, Hörspielen
und Veröffentlichungen in Zeitschriften verfasste er in den letzten Jahren
zahlreiche Gedichtbände, Romane und Kurzgeschichten. Seine ausufernde Phantasie,
seine satirischen Werke mit oft sehr bissigen Bemerkungen zu aktuellen Themen
und seine genialen Parodien haben in Deutschland eine eigene Fangemeinde gefunden.
Wir sind schockiert, denn Wolfgang Fienhold starb nur zwei Tage vor dem Erscheinen
seines letzten Werkes "Die wahren Geschichten von Karl Marx, Karl May,
Mozart, Wagner, Hera und Zeus". Wir verlieren mit ihm den prominentesten
Autoren unseres Verlages. Er wäre bei vielen Verlagen willkommen gewesen,
entschloss sich jedoch vor einigen Jahren dazu, unser Engagement für unbekannte
Autoren aus Deutschland und Polen zu unterstützen. Wir trauern um Wolfgang
Fienhold.
Die deutsche Gegenwartsliteratur verliert einen außergewöhnlichen
Menschen und genialen Satiriker.
Verlag Literturdepot Berlin
Buchintern
Rezensionen Wolfgang
Fienhold bei Wikipedia
Vorbestellungen:
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Die
wahre Geschichte vom Treffen im Jenseits
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über den Tod hinaus 9.90 € |
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schreiber-netzwerk |
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Aktuell:
Die Hohle Nuss 2010
wird im Dreierpack vergeben:
Platz 1. Bundespräsident Wulff.
Mit seiner Aussage "Der Islam gehört zu Deutschland" hat er klargestellt, dass er langfristig einen islamischen Gottesstaat anstrebt. Vorsorglich hat er dann auch verkündet, er sei "auch der Präsident der Muslime." Wann Steinigungen und Verstümmelungen als Alternative zur Sicherheitsverwahrung Gesetz werden, ließ er vorerst noch offen.
Platz 2. Abfrager Günther Jauch.
Er hat inzwischen sehr oft bewiesen, dass er nicht der klügste Mann Deutschlands ist, zu dem ihn BILD und ihre Leser einst gemacht hatten. Im Oktober gab er zu, nicht zu wissen, ob die Venus 12 Monde hat, alle Planeten die Erdbahn kreuzen oder sich Planeten um die eigene Achse drehen. Seine Kandidatin kam, wie olim er, von der Luschenschmiede, namens Journalistenschule.
Platz 3. Stephan Hawking
Von der
dümmsten Redaktion Deutschlands zum klügsten Mann der Welt erkoren,
hat der Physiker ein neues Buch geschrieben.
Schön, das er endlich von seinem Schöpfungs- und Gotteshumbug abgerückt
ist. Dennoch glaubt er immer noch an den Urknall aus dem Nichts. Knallkopp!
2011 wird das witzigste Krebsbuch der Welt erscheinen:
Der Autor
mag keine Krebsbücher und keine Todesmeldungen, die
mit den Worten beginnen:
Nach schwerem, langem Kampf hat der Krebs gesiegt.
Krebsbücher werden oft von Prominenten, eher aber von Semi-Prominenten
verfasst, die anderen Mut machen sollen. Das ist eine Standardaussage, natürlich
auch über sich selbst. Andere jammern oder langweilen. Alle kämpfen
wirklich, mit Bestrahlungen, dem Verzehr von kiloweise Himbeeren und anderen
hilfreich erscheinenden Nahrungsmitteln.
Nicht so Wolfgang Fienhold. Wenn er mal nicht aufstehen kann, findet das Sektfrühstück
eben im Bett statt. Ein Leben ohne Genuss, auch wenn es dann ein paar Tage oder
Wochen länger dauert, wäre für ihn kein Leben. Er kämpft
nicht, sieht die skurrilen und aberwitzigen Seiten des Sterbens. Auch wenn Humor,
Ironie und Sarkasmus keine Heilmittel sein mögen, Fienhold, der seit 2007
an Krebs erkrankt ist und seit 09 fast jede Metastase persönlich kennt,
lebt, mit einigen Einschränkungen, weiter wie bisher. Auch die Endphase
hat noch positive und witzige Tage.
Hier wird nicht gejammert und auch kein Mut gemacht. Hier wird genial unterhalten
und Spaß verbreitet. Das macht dieses Buch einzigartig.
Der Autor ist der Überzeugung: Wer das Leben nicht so ernst nimmt, braucht
den Ernst auch beim Sterben nicht.
Und so entstand
DAS WITZIGSTE KREBSBUCH DER WELT
In
Vorbereitung:
Die wahre
Geschichte von Karl May und Karl Marx.
Neueste Dokumente belegen die nahe Verwandtschaft
der beiden Autoren. (Kurzroman ca. 60 Seiten)
Treffen
im Jenseits
Nach ihrem Tod treffen sich der Pfarrer Miguel Tiegel
und die Atheistin Verena Holt an einem seltsamen Ort.
Auszug:
"Wo sind wir hier", fragte Verena.
"Sieht nach Ägypten aus, jedenfalls nach Nordafrika."
"Könnte auch ein Wüstenplanet sein. Moment, da liegt eine Steinplatte
im Sand."
"Hieroglyphen. Also Ägypten. Was mag wohl darauf stehen?"
"Willkommen im Jenseits!"
"Sind Sie Ägyptologin?"
"Um das Lesen zu können braucht man nicht studiert zu haben",
kam
es schnöselig zurück.
"Was ist das letzte, an das Sie sich erinnern?"
"Ich war an einem Kiosk Comics kaufen. Und Sie?"
"Ich habe im Pilstreff gerade den vierten Wein bestellt."
"Wein im Pilstreff. Da muss einen ja der Schlag treffen."